Beregnung

Wir haben hier eine sehr interessante Konstellation von Boden. Auf der einen Seite der Lünzener Straße ist es anmoorig und im Herbst und Frühjahr stets zu nass. Im Sommer sinkt der Wasserspiegel zwar auf ca. 1,2 m ab, doch können einige Wurzeln diesen erreichen und ein Wassermangel tritt selten auf. Anders ist auf der anderen Seite. Hier steigt die Landschaft an und bildet kleine Hügel. Wir können diese Flächen zu jeder Jahreszeit befahren, doch leider können hier nur gerade einmal 60 Liter Wasser gespeichert werden. Das Grundwasser ist dabei so fern, dass es für die Pflanzen nicht erreichbar ist. Bei einem Wasserverbrauch der Kulturen von 20-30 Liter pro Woche, aber teilweise Wochen ohne Niederschlag und einem Monatsmittel von 60l, reicht der Vorrat häufig nicht aus. Hier können wir mit unserer Beregnung gezielt gegenarbeiten. Natürlich können wir nicht unbegrenzt beregnen, da nur ein gewisses Entnahmekontingent aus den Brunnen zur Verfügung steht und auch dieses regelmäßig durch Messung des Grundwasserpegels kontrolliert wird. Denn im Jahresschnitt reicht der Niederschlag aus, um die Pflanzen zu versorgen. Um das zur Verfügung stehende Wasser effektiv einsetzen zu können, laufen unsere Beregnungen nur Nachts, um die Verdunstung möglichst gering zu halten.

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